New York City
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Welcome to Meno's New York City Page!

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New York verbindet man normalerweise mit vielen Schlagworten. Mit Assoziationen, Gedanken, die einem bei diesem Namen durch den Kopf schießen. Die Stadt, die niemals schläft, die leuchtet. Sie ist schnellebig, hektisch und dabei faszinierend und abstoßend zugleich. Sie zieht einen in Ihren Bann und kann einen auch wieder ganz schnell fallen und verzweifeln lassen. Alles ist hier möglich.

Hier werden Trends gesetzt, sowohl in der Mode, in der Politik als auch in der Architektur und Unterhaltung. Es wird alles geboten, vom eleganten, stilvollen und teuren hin zum widerwärtigen, billigen und abschreckenden Horror. Nicht nur in Lokalen, Restaurants und sonstigen Etablissements, sondern überall, auf der Straße, den Supermärkten, den Juweliergeschäften, an allen Ecken. Es gibt kaum ein Entrinnen. Gepackt wird jeder.

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Es handelt sich um eine Stadt der Superlative... denn Superlative gibt es hier in jedem Fall genug:

New York City hat

  • die meisten Hochhäuser der Erde
  • das bekannteste Hause der Erde (Empire State Building)
  • nicht mehr das höchste Haus der Erde (steht in Chicago)
  • das bunteste Völkergemisch der Erde
  • die meisten Juden der Erde (mehr als in Jerusalem)
  • das größte westliche Museum der Erde (Metropolitan Museum of Art)
  • das modernste Opernhaus der Welt (Metropolitan Opera)
  • den größten Theaterraum der Erde (Radio City Music Hall)
  • das größte Kaufhaus der Erde (Macy´s)
  • die größte Kirche der Erde (Cathedral of St. John the Divine)
  • 60 Museen
  • 400 Kunstgalerien
  • 500 Theater
  • 18.000 Restaurants
  • 20.000 Taxis
  • 3.600 Busse
  • 462 U-Bahnstationen (täglich knapp 4 Millionen Fahrgäste)
  • 1.142 km U-Bahnnetz (so weit kommt man für $1.25)
  • 200.000 Drogensüchtige
  • 80.000 Stadtstreicher
  • 400.000 Obdachlose
  • 50.000 Millionäre
  • 15.000 Menschen, die jedes Jahr spurlos verschwinden
  • die höchste Gewaltverbrechenrate der Erde
  • vieles mehr...

Metlife BuildingUm sich die vielen Ansichten, die es von New York gibt, einmal vor Augen zu führen, haben wir diese Fotoshow zusammengestellt. Sie enthält vierhundert Bilder, die alle bis auf die letzten vier, die in New York State gemacht wurden, in New York City aufgenommen sind. So werden Sie natürlich Ansichten der Skyline sehen, am Tage, am Abend und in der Nacht, verschiedene Gebäude, den Park kennenlernen, die wichtigsten Avenues, natürlich die Freiheitsstatue, die seit 1866 die Hafeneinfahrt schmückt, die wichtigsten Brücken der Stadt, den River Hudson, den East River, die subway, Brooklyn und Coney Island, die Schlafstadt Staten Island (Richmond) und vieles mehr...

Lassen Sie sich überraschen und entführen in die Stadt der Städte.... New York City !

midtown1.jpg (23804 Byte)Die Geschichte der Stadt

Bereits 1542 entdeckt Giovanni da Verrazano, der in französischem Dienst stand, die heutige Upper New York Bay.

1609 erreicht der Engländer Henry Hudson, nach dem heute der River Hudson benannt ist, den Süden Manhattans und erkundet den Flußlauf des Hudson bis ungefähr auf die Höhe vom heutigen Albany.

Als dann 1613 der Niederländer Adriaen Block zum heutigen Manhattan kommt, werden die ersten Karten angefertigt und die ersten Häuser gebaut.

1626 erreicht der in niederländischem Dienste stehende deutsche Kolonisator Peter Minnewit mit ca. 200 Einwanderern Manhattan und kauft den Manhatto-Indianern die Insel ab. Die Indianer erhalten hierfür Glasperlen und Knöpfe und ähnliche Dinge im Gesamtwert von ca. 24 Dollar. An das Dorf der Indianer, in dem dieses Geschäft abgeschlossen wurde und das im heutigen Inwood Hill Park gelegen war, erinnert noch eine dort aufgestellte Gedenktafel.

Es entstehen die Ansiedlung Nieuw Amsterdam und direkt daran angeschlossen das Fort Amsterdam. Weiterhin kommt es zu Niederlassungen in Nieuw Haarlem (heute Kern von Harlem) und Breukelen (Brooklyn).

Zu den niederländischen Siedlern kommen im Laufe der Zeit noch französische Wallonen, Engländer und andere Europäer. 1654 kommen die ersten Juden nach Nieuw Amsterdam.

Flatiron Building1664 wird das aus ca. 300 Häusern und 1500 Einwohnern bestehende Nieuw Amsterdam kampflos von Engländern übernommen und in New York nach dem Herzog von York (später König James II.) umbenannt. Der Niederlänische Gouverneur Peter Stuyvesant wird abgesetzt und als er 1672 stirbt bei der Kirche St. Marks in der Bowery beerdigt.

Trotz der autokratischen Regierung der britischen Gouverneure entwickelt sich die Stadt recht schnell und beginnt zu wachsen und sich zu einem der wichtigsten Handelszentren zu entwickeln.

Im Unabhängigkeitskrieg verlegt 1776 George Washington sein Hauptquartier nach New York, muß es aber nach der verlorenen Schlacht von Long Island an die Briten überlassen.

Am 30.April 1789 wird George Washington in New York zum ersten Präsidenten der USA und New York fungiert als Hauptstadt von New York State bis 1769 die Regierung nach Albany verlegt wird.

Während des gesamten 18. Jahrhunderts ist New York ständig gewachsen und es haben sich erkennbare Strukturen gebildet.

Die Bank von New York wurde 1784 von Alexander Hamilton organisiert, Versicherungsgesellschaften ließen sich nieder, und Handel und Reichtum zogen Leute von überallher in die Stadt.

1790 war die Bevölkerung auf 33.000 angewachsen, es wurden neue Straßen gebaut, Schulen, Krankenhäuser und Betriebe gegründet. 1830 zählte die Stadt dann schon mehr als 200.000 Einwohner.

Während des 19. Jahrhunderts kamen jährlich mehrere Tausend Einwanderer aus Europa und trugen ihren Teil zur multikulturellen Entwicklung New Yorks bei.

Zum Aufbau der Stadt

New York City setzt sich zusammen aus insgesamt fünf Stadtteilen, den sogenannten boroughs. Diese boroughs sind Manhattan, Brooklyn, die Bronx, Queens und Richmond, das aber meist Staten Island genannt wird. Sie belegen eine Fläche von ca. 816 qkm und in ihnen wohnen ca. 8 Millionen Einwohner.

Die Stadtteile sind durch ein umfassendes U-Bahnnetz verbunden. Lediglich Staten Island kann man nur mit der Fähre erreichen. Diese fährt für 50c (hin und zurück) an der Südspitze Manhattans am Staten Island Ferry Terminal ab (bezahlt wird auf dem Weg nach Manhattan). Dies ist wohl die preiswerteste Methode, einmal an der Freiheitsstatue vorbeizufahren und die Skyline von Downtown Manhattan zu erblicken.

Die Boroughs - die Bronx

Mit nur 41 Quadratmeilen ist die Bronx der kleinste der fünf Stadtteile. Im Nordosten von New York, jenseits des Harlem Rivers gelegen, ist die Bronx über diverse Brücken und vier U-Bahnlinien von Manhattan aus zu erreichen. Als einziger der fünf Stadtteile befindet sich die Bronx auf dem kontinentalen Festland der Vereinigten Staaten.

Die ersten Siedler aus Europa, die sich im Gebiet der heutigen Bronx niederließen, waren Skandinavier. Benannt wurde die Bronx nach dem Bronx River, der seinen Namen nach dem Dänen Jonas Bronck erhalten hatte.

Die hier lebenden 1,2 Millionen Menschen fallen zum großen Teil gerade so an oder über die Armutsgrenze. Ca. 60% aller Jugendlichen sind arbeitslos, 50 % aller Geburten unehelich und es gibt ca. 25.000 Drogensüchtige.

Durch die sehr hohe Verbrechensrate in der Bronx, ist das Spazierengehen hier nicht so sicher. An Sonntagen werden alte Leute von der Polizei zum Einkaufen geleitet, um sie vor einem Überfall zu schützen. Unzählige Bewohner der Bronx landen im Gefängnis und lassen so ihre Familien und Angehörigen zurück.

Zu sehen gibt es hier neben zahlreichen verfallenen Gebäuden den berühmten Bronx-Zoo (Tel 718-367-1010, Gruppen: 1-800-YES-2-TOU=1-800-937-2868), den größten der Stadt New York; es ist sogar der größte Stadtzoo der Vereinigten Staaten. Auf seiner 265 acres großen Fläche zeigen sich ca. 4.000 Tiere, von denen schon viele in der Natur vom Aussterben bedroht sind. Das Gelände teilt sich in folgende Bereiche auf: Jungle World, World of Reptiles, World of Birds, Holarctica, Baboon Reserve, Himalayan Highlands, Wild Asia, Africa und den Children´s Zoo.

Auch sehr sehenswert ist der Botanische Garten, der direkt neben der Fordham Universität (ca. 12000 Studenten) liegt. Er umfaßt ein Museum mit wechselnden Ausstellungen, Wasserlilienteiche, diverse Einzelanlagen und einen besonders reizvollen Rosengarten.

Weiterhin interessant sind das Holzhaus, in dem Edgar Allan Poe gelebt hat (Knightsbridge Road/Grand Concourse), das Yankee Stadium (161st St/River Ave) und die Ruhmeshalle, die Hall of Fame for Great Americans (Burnside Ave).

  • Bronx Zoo 718-367-1010
  • New York Botanical Garden 718-220-8700
  • Museum of Bronx History 718-881-8900
  • Edgar Allan Poe Cottage 718-881-8900
  • Hall of Fame for Great Americans 718-220-6003
  • Bronx Museum of Arts 718-681-6000

Brooklyn

brooklyn.jpg (26884 Byte)In Brooklyn, daß im Südwesten von Long Island liegt und direkt an Queens grenzt, leben ca. 2,3 Millionen Menschen. Inzwischen ist es mit Queens so verwachsen, daß die Stadtteilgrenze nur noch von offizieller Seite auf Landkarten genau festgelegt ist. Der eigentliche Übergang von Queens zu Brooklyn geht so fließend vonstatten, daß es die Bevölkerung kaum mehr wahrnimmt.

Brooklyn wurde 1636 von holländischen Siedlern unter dem Namen Breuckelen, nach einer kleinen Stadt in der Nähe des holländischen Utrecht, gegründet und 1834 mit ca. 30.000 Einwohnern zur Stadt erklärt. Erst 1898 wurde es zum Teil New York City´s.

Heute leben in Brooklyn ca. 400.000 Farbige (mehr als in Harlem), und die sozialen Kontraste, die man hier vorfindet, sind so hoch, daß man in Bedford-Styuvesant die schlimmsten und erbärmlichsten Slums der Stadt finden kann, in den Brooklyn Heights dagegen aber die Villen der alten, reichen Familien.

Von Manhattan aus erreicht man den Stadtteil der ca. 1.500 Kirchen und Synagogen per Subway, über Brücken oder durch einen der Auto-Tunnel. Die schöne Brooklyn Bridge, eines der Wahrzeichen der Stadt New York z.B. verbindet Manhattan und Brooklyn.

An Sehenswürdigkeiten existiert in Brooklyn z.B. der Prospect Park, dessen Eingang am Grand Army Plaza mit einem großen Triumphbogen zu Ehren der Gefallenen im Amerikanischen Bürgerkrieg verziert ist.

Das Brooklyn Museum liegt bei 188 Eastern Parkway und das Children´s Museum, das seine Sammlungen nach den Bedürfnissen und Interessen von Kindern anpaßt, findet man an der Ecke Brooklyn Avenue / St. Marks Street. Es ist das älteste Kindermuseum der Vereinigten Staaten, auch wenn es inzwischen in einem Neubau untergebracht ist.

brooklyn.jpg (26884 Byte)Im Süden von Brooklyn liegt die Insel Coney Island, die früher ein beliebtes Naherholungs- und Vergnügungszentrum war. Heute erinnert daran nur noch der oft menschenleere Astroland-Vergnügungspark. Mit seinem in schon vielen Filmen abgelichteten Wonder-Wheel, vermittelt er noch ein bißchen - mit etwas Phantasie - den Glanz früherer Zeiten, als noch ca. 50 Millionen Menschen im Jahr hierher kamen.

Weiterhin gibt es auf Coney Island das bekannte New York Aquarium, das sich auf große Meeressäugetiere wie z.B. weiße Wale und Seelöwen spezialisiert hat. Es gibt hier die folgenden Abteilungen: Sea Cliffs, Discovery Cove, Aquatheater, Beluga Wales und Sharks.

  • Prospect Park 718-788-0055
  • Grand Prospect Hall 718-788-0777
  • Brooklyn Botanical Gardens 718-622-4433
  • Brooklyn Museum 718-638-5000
  • Children´s Museum 718-735-4400
  • Coney Island Astroland 718-372-0275
  • Aquarium for Wildlife Conservat. 718-265-3474

Queens

Queens ist der nördliche der beiden auf Long Island gelegenen Stadtteile New Yorks. Mit seinen 119 Quadratmeilen und knapp zwei Millionen Einwohnern ist er flächenmäßig auch der größte der fünf. Seinen Namen erhielt es zu Ehren der Frau des englischen Königs Karl II., Catherine of Braganza.

Bereits 1638 ließen sich hier holländische Siedler nieder und gründeten die Siedlung Vlissingen. Vlissinigen, später Flushing genannt, war 1655 der Hauptsitz der Quäkerbewegung, der "Society of Friends".

Die eigentliche Entwicklung der Stadt begann erst, als Queens 1909 mit der Queensborough Bridge und 1910 mit dem Long-Island-Railroad-Tunnel an das Manhattaner Verkehrssystem angeschlossen wurde. Nach der Industrialisierung fanden hier 1930, 1939/40 und 1964/65 die Weltausstellungen statt, und Queens war von 1946-1949 Sitz der Vereinten Nationen.

Heute ist Queens ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für New York, denn beide Flughäfen der Stadt befinden sich hier: La Guardia und der John F. Kennedy Airport.

Der JFK-Airport, der von 1942-1948 gebaut wurde, nimmt eine Fläche ein, die in etwa so groß ist wie Manhattan südlich der 42. Straße. Hier arbeiten ca. 30.000 Menschen, die jedes Jahr zwei Millionen Passagiere abfertigen.

Zu besichtigen gibt es in Queens z.B. das American Museum of the Moving Image, das Video- und Filmmuseum (35th Avenue / 36th Street). Dieses Museum war das erste des Landes, das sich mit Film, Fernsehen und Video beschäftigt. Aus der Quäkerzeit stammt noch das von 1661 stammende Bowne House (37-01 Bowne Street), das an den Quäker John Bowne erinnert, der für die religiöse Freiheit unter holländischer Regierung kämpfte.

Das Shea Stadium im Flushing Meadows-Corona Park hat ca. 55.000 Sitze und ist das Heimstadion der New York Mets. Ebenfalls im Flushing Meadows-Corona Park befindet sich die New York Hall of Science, in der Ausstellungen über Wissenschaft und Technik zu sehen sind.

  • Am. Mus.of the Moving Image 718-784-0077
  • Bowne House 718-359-0528
  • Flushing Meadows Corona Park 718-760-6600
  • The Queens Museum 718-592-5555
  • New York Hall of Science 718-699-0005
  • Shea Stadium 718-507-8499
  • Jamaica Bay Wildlife Refugee 718-474-0613

Staten Island / Richmond

richmond.jpg (22719 Byte)Staten Island, das offiziell Richmond genannt wird, ist für viele New Yorker ein beliebtes Ausflugsziel. Mit seinem ländlichen, fast sogar dörflichen Charakter paßt es eigentlich gar nicht zur Stadt New York. Hier findet man noch einsame Strände und hübsche Villenviertel, denn Richmond ist mit nur 374.000 Einwohnern auf 61 Quadratmeilen der am dünnsten besiedelte Stadtteil New Yorks.

1661 gründeten holländische Siedler trotz des Widerstands der Indianer das Oude Dorf (Altes Dorf) und benannten die Insel nach dem holl. General Staten (sprich Stätten). Dieser Name ist auch heute noch der gebräuchlichste, obwohl die Engländer später versuchten, Staten Island in Richmond nach dem Sohn Karls II., Herzog von Richmond umzubenennen.

Die weitere Besiedlung ging aber nur langsam vonstatten und hat sich auch nach dem Verbinden von Brooklyn und Staten Island durch die Verrazano-Narrows-Bridge, die zweitgrößte Hängebrücke der Welt, die jedes Jahr beim New York Marathon von ca. 20.000 Läufern überquert wird, und die drei Brücken nach New Jersey nicht merklich beschleunigt.

Das Interessanteste an Staten Island ist wahrscheinlich die 50c teure Fahrt mit der Fähre von Manhattan dorthin und zurück. Die sogenannte Staten Island Ferry fährt in Manhattan in regelmäßigen Abständen vom South Ferry Terminal ab. (U-Bahn Linie 1 und 9 bis zum Downtown-Ende) Im Ferry Terminal gibt es übrigens seit geraumer Zeit die einzigen in New York stehenden gelben Kartentelefone.

  • Staten Island Inst.of Art&Science 718-727-1135
  • The Alice Auston House&Garten 718-816-4506
  • Tibetan Museum 718-987-3478
  • Garibaldi-Mauci Museum 718-442-1608

Manhattan

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Manhattan ist das eigentliche, das "echte" New York, von dem überall gesprochen wird. Kaum jemand wird über New York reden und dabei Brooklyn meinen oder gar Staten Island. Manhattan ist New York. Hier erst merkt man das Leben der Stadt, die Schnelligkeit, das hektische Pulsieren, bei Tag und bei Nacht... jeden Tag.

Denn von allem hier gibt es etwas mehr als anderswo, oder hier ist es größer als anderswo oder beides... zum Beispiel die Schlaglöcher, die gelben Taxis, die Skyscraper oder auch die Kakerlaken. Hier ist halt New York. Und man muß es lieben, sonst bekommt es nicht, oder schlägt zumindest sehr auf den Magen.

Der Begriff New York ist vor allem auch bei den Einwohnern so sehr auf Manhattan beschränkt, daß jemand, der z.B. in Queens wohnt, von einem "echten" New Yorker, d.h. von jemandem aus Manhattan, gar nicht als New Yorker bezeichnet wird. Jemand der in Brooklyn wohnt und in "Die City" fährt, fährt nach Manhattan... halt in die "City".

Die Insel Manhattan ist ca. 20 Kilometer lang und 3,5 Kilometer breit. Die Orientierung ist denkbar einfach, denn ein rechtwinkliges, rasterförmiges Straßennetz ist in Manhattan angelegt. Von Norden nach Süden verlaufen die Avenues, quer dazu, von Westen nach Osten die Streets, die Querstraßen. Die Straßennummern steigen von Süden nach Norden, also von Downtotwn nach Uptown an, die Fifth Avenue teilt Manhattan in Eastside und Westside und die Hausnummern beginnen in der Mitte (an der Fifth Avenue) und werden nach außen hin größer. Häuser an der Nordseite einer Straße haben ungerade, Häuser an der Südseite gerade Hausnummern.

Fast alle Straßen in New York, sprich Manhattan, sind Einbahnstraßen. Von Süden nach Norden führen die 1st Ave., die 3rd Ave., die Madison Ave., die Avenue of the Americans (6th), die 8th Ave. und die 10th Ave. Nach Süden bringen einen die 2nd Ave., die Lexington Ave., die 5th Ave. und die 7th Ave.

Zu dem Straßenraster bilden lediglich der schräg verlaufende Broadway und der Downtown Bereich Ausnahmen. Das liegt daran, daß Downtown schon bewohnt und mit Straßen ausgestattet war, als 1811 das rechtwinklige System eingeführt wurde.

 

Um die Verpflegung braucht man sich hier in Manhattan eigentlich keine Gedanken zu machen. An jeder Ecke gibt es einen "Deli", bei dem man diverse Leckereien, Sandwiches usw. bekommt, einen Coffee Shop, eine Pizzeria oder sonstige Restaurants. Und das ist ja auch nicht verwunderlich, denn immerhin gehen täglich ca. 3 Millionen Leute in New York zum Essen. Das sind eine ganze Menge, und so gibt es auch eine ganze Menge Restaurants, nämlich 18.000.

Hier in New York können Sie alles haben, es gibt Essen nach jedem Geschmack: Chinesisch, Thailändisch, Indonesisch, Italienisch, Japanisch, Deutsch und hin und wieder Amerikanisch. Am besten werfen Sie mal einen Blick in den "New York Restaurant Guide", den Sie kostenlos am Columbus Circle bei der Tourist Information bekommen. Auf ca. 60 Seiten findet man hier bestimmt das Richtige. "In the Big Apple, there are thousands of ways to satisfy your appetite." sagt schon das Cover der Broschüre.

 

Auch Elektronik- und Computerkäufer kommen hier auf ihre Kosten. Nirgendwo in Amerika sind derartige Produkte so billig wie hier in New York. Man muß aber wissen was man will und man muß handeln können. Die kleinen Läden an der 42nd oder 14th Street versuchen erst einmal, alles so teuer wie möglich zu verkaufen. Manchmal kann man jedoch bis zu 40% vom Anfangspreis herunterhandeln. Seriöse Geschäfte, wie z.B. "The Wiz", "42nd Street Photo" oder "Software Etc." haben natürlich gleich den Endpreis auf den Preisschildern stehen. Hier hat man sogar eine Garantie auf das gekaufte Produkt, die sich aber meist nur auf das Gebiet der Vereinigten Staaten beschränkt. Außerdem ist die 110 Volt / 220 Volt - Differenz zu beachten. Wer also plant, in New York etwas in dieser Richtung zu kaufen (Funktelefon, Discman, Fax...) sollte sich zu Hause informieren, denn sonst kauft man die Katze im Sack. Wenn man einen Verkäufer fragt, können sogar die billigsten Geräte alles... wenn man sich nur dafür interessiert. Auch kann es passieren, daß sie einen einfach herausschmeißen, wenn man zu lange überlegt und den Preis drücken möchte. Vorsicht.

Doch New York bietet mehr als nur Essen, Elektronik und andere Geschäfte. Zu sehen gibt es auch viel.

 

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Statue of Liberty von der Staten Island Ferry aus.

Die Freiheitsstatue - Statue of Liberty

Die Freiheitsstatue wurde von dem elsässischen Bildhauer Frédéric-Auguste Bartholdi geschaffen, und ist ein Geschenk Frankreichs an die Vereinigten Staaten von Amerika zur Erinnerung an den gemeinsamen Kampf im Unabhängigkeitskrieg 1775-1783. Sie ist DAS Wahrzeichen der Stadt, vielleicht sogar DAS Wahrzeichen Amerikas, sie steht als Symbol für Freiheit und begrüßt seit mehr als hundert Jahren Generationen von Einwanderern, die mit dem Schiff nach New York kommen. Ein Ausflug dorthin ist jedoch nicht unbedingt nötig. Das Interessanteste daran ist wohl der Besuch des Einwanderermuseums im Sockel der Statue und die Führung auf Ellis Island, der Einwanderungsinsel, auf der von 1892 bis 1954 das "Immigration Center" untergebracht war.

Die am 28.10.1886 eingeweihte, 225t schwere und ca. 46m hohe Statue steht auf einem ebenso hohen Podest und ragt insgesamt also 86m in den Himmel. Von der Krone aus kann man einen schönen Blick auf die Skyline von Downtown Manhattan genießen, allerdings dauert es auch eine ganze Weile bis man die 168 Stufen (12 Stockwerke) in der Statue erklommen hat und oben angekommen ist.

Die Liberty Island Ferry legt in regelmäßigen Abständen vom Battery Park ab und bringt die Touristen zur Liberly Island und von da aus dann nach Ellis Island.

 

Wall Street

1653 stellte die Wall Street die nördliche grenze der von Holländern errichteten Stadt dar. Hier stand ein hölzerner Palisadenzaun, der vor Indianerangriffen schützen sollte. Heute ist die Wall Street berühmt als finanzielles Zentrum Amerikas, das eine wichtige Rolle sowohl in der geschichtlichen Entwicklung New Yorks als auch heute im Aktien und Devisenmarkt spielt.

Am Beginn der Straße steht die Trinity Church, die noch im vorigen Jahrhundert mit ihrem 90m hohen Turm die gesamte Gegend überragte, heute jedoch im Hochhauswald des Financial District untergeht. Die erste Trinity Church wurde bereits 1697 errichtet, brannte aber 1776 ab und wurde dann wieder neu errichtet und stürzte 1830 teilweise wieder ein. Bis auf den Chor, der auf das Jahr 1877 datiert werden kann, stammen alle anderen Teile der Kirche aus diesem Jahrhundert. Der an die Kirche angrenzende Friedhof hat einen geschätzten Wert von ca. 12.000 Dollar pro Quadratmeter und enthält die wohl ältesten Gräber der Stadt (1691).

Ebenfalls in der Wall Street gelegen ist die "New York Stock Exchange". Sie ist der größte organisierte Markt für Aktien und Anlagen der Vereinigten Staaten und ist schon 1903 im altrömischen Tempelstil errichtet worden. Täglich werden hier etwa 4.440 Aktien und Schuldverschreibungen gehandelt.

Der mit unzähligen Monitoren bestückte Raum, in dem die Papiere gehandelt werden, kann von einer Galerie aus eingesehen werden, jedoch ist der Andrang der Touristen so groß, das es häufig zu längeren Wartezeiten kommen kann.

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New York Stock Exchange.

 

wtc.jpg (19889 Byte)World Trade Center

Die "Twin Towers", wie die beiden Türme des World Trade Centers mit ihren je 4050 qm Grundfläche auch genannt werden, haben beide je 110 Stockwerke. Von der Besucherterrasse in 412m Höhe bietet sich ein einmaliger Ausblick über die Stadt.

Das World Trade Center ist das zweithöchste Haus der Welt und hat nach seiner Fertigstellung im Jahre 1973 das Bild der Skyline von Manhattan maßgeblich verändert. Bis zur Einweihung am 4.April 1973 hatte der Bau die Port Authority of New York City ca. 1,1 Milliarden Dollar gekostet. Täglich arbeiten 50.000 Angestellte in den 1 Million Quadratmetern, die an 1200 Firmen aus mehr als 60 Ländern vermietet sind.

Im Südturm befindet sich die Aussichtsterrasse und im Nordturm das am höchsten über dem Erdboden gelegene Restaurant der Welt, die "Windows of the World". Insgesamt besuchen jeden Tag ca. 80.000 Touristen das Gebäude, bei dessen Ausschachtungsarbeiten soviel Erde ausgehoben wurde, das eine Fläche von 90.000 qm Neuland im Hudson aufgefüllt werden konnte. Hierauf entstehen jetzt ein neuer Bürokomplex und ein Wohnviertel.

South Street Seaport

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Der South Street Seaport ist das am Ende der Fulton Street gelegene, aus dem 19. Jahrhundert stammende und restaurierte Hafenviertel. Es liegt direkt am East River etwas südlich der Brooklyn Bridge. Hier stehen an der Fulton Street / Front Street z.B. noch alte Lagerhäuser, die sogenannte Shermerhorn Row, die von dem Spekulanten Peter Shermerhorn im Kern des ehemaligen Hafens errichtet wurde.

Die vielen Sanierungen haben aus dieser Gegend ein sehr kommerzielles Zentrum gemacht, das aber dennoch mit seinem noch vorhandenem Charme zu einem Essen in einem der vielen Restaurants oder Pizza Buden oder auch nur zu einem Schaufensterbummel bei den vielen verschiedenen Geschäften einlädt .

Außerhalb des Hauptgebäudes lassen sich noch historische Schiffe besichtigen und gelegentlich einige Künstler beobachten. Von hier aus kann man auch eine Fahrt mit einem Schaufeldampfer erleben oder an einer der vom "South Street Seaport Museum" angebotenen Führungen teilnehmen.

Sehenswert ist auch das in der Fulton Street No 205 gelegene Steam Room, in dem Modelle der berühmtesten Passagier- und Frachtschiffe ausgestellt sind.

 

cityhall.jpg (22860 Byte)City Hall

Die City Hall am Broadway Ecke Murray Street ist seit 1811 der Sitz der Stadtregierung von New York City, das Rathaus. Nach neunjähriger Bauzeit wurde sie 1812 eingeweiht und ist in bezug auf ihre Architektur eines der schönsten älteren Gebäude der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Baumeister waren der New Yorker John McComb und der Franzose Joseph Francois Mangin, die mit dem Entwurf einen damals ausgeschriebenen Wettbewerb gewannen.

1956 wurde sie gründlich renoviert und dient heute oft als Ausgangspunkt für Konfetti-Paraden, die die Stadt zu Ehren besonderer Persönlichkeiten gelegentlich veranstaltet.

Im Innern der City Hall gibt es im ersten Stock ein paar als Museum eingerichtete Raume, das "Board of Estima Room" und das "Governor´s Room", in denen man neben anderen historischen Stücken vor allem ältere Gemälde sehen kann.

Brooklyn Bridge

bbridge2.jpg (21162 Byte)bbridge1.jpg (17968 Byte)Die Brooklyn Bridge ist die älteste der ca. 60 Brücken, die es in New York gibt, und sie verbindet - wie der Name schon erahnen läßt - Brooklyn und Manhattan. Nur unweit von der City Hall entfernt bietet sich die Möglichkeit, den langen Weg auf die Fußgängerebene zu beginnen und die Brücke zu überqueren.

Das beeindruckende Bauwerk wurde in den Jahren 1867 bis 1883 von dem Thüringer John Roebling und seinem Sohn Washington gebaut. Die Brooklyn Bridge galt nach ihrer Fertigstellung als architektonisches Wunderwerk und war bis 1903 die längste Hängebrücke der Welt.

Ohne Auffahrrampen ist sie 1052m lang, ihre beiden Pylone sind 83m hoch und die Fahrbahnebene befindet sich in einer Höhe von 40m über der Wasseroberfläche.

Insgesamt führen auf der Brooklyn Bridge zwei Ebenen über den East River, von der die obere nur für Fußgänger und Radfahrer freigegeben ist.

Bei einem Fußmarsch über die Brücke bietet sich ein beeindruckender Blick auf die Skyline von Downtown Manhattan, die besonders am Abend oder bei Sonnenuntergang vor dem orangen Himmel gut zur Geltung kommt. Eine durchaus empfehlenswerte Unternehmung.

Chinatown

chinatown1.jpg (28399 Byte)Chinatown wird begrenzt durch die Straßen Broadway im Westen, Canal Street in Norden, die Bowery im Osten und Worth Street im Süden. Es ist mit ca. 80.000 hier lebenden Chinesen die größte chinesische Siedlung außerhalb Chinas und geht schon auf das Jahr 1847 zurück.

1847 kamen nämlich die ersten chinesischen Einwanderer mit der Dschunke "Kee Ying" nach New York und ließen sich in der Gegend um die Mott- und die Pell Street nieder. 1870 kamen weitere Chinesen aus Kalifornien, die dort beim Bau der Transkontinentalen Eisenbahn beschäftigt gewesen waren.

chinatown2.jpg (24567 Byte)In den Tong-Kriegen zu Beginn des 20. Jahrhunderts kämpften rivalisierende Gangs um die Oberherrschaft bei den Bordellen, Opiumhöhlen und Restaurants. Nachdem 1910 die Kämpfe der verfeindeten Gruppen zu Ende waren, entstanden fast in jedem Haus Geschäfte oder Restaurants, die bis heute in ihrer ursprünglichen Form erhalten sind. Sogar bei den Telefonzellen wurde nicht auf das Aufsetzen von chinesischen Pagodendächern verzichtet; doch leider werde sie immer mehr zerstört und nicht erneuert, so daß dieser Anblick heute eher selten geworden ist.

Bei den mehr als 350 Restaurants, die es hier in der Gegend gibt, fällt die Auswahl nicht sehr schwer. Allerdings sollte man auf das Essen in solchen verzichten, in denen wirklich nur Chinesen sitzen, denn es könnte sein, daß man den Inhalt auf dem Teller nicht so recht zu definieren weiß - weder am Aussehen, noch am Geruch oder am Geschmack. Auf englischsprachige Speisekarten oder Kellner sollte man gar nicht erst hoffen. Einen Versuch ist es aber trotzdem wert.

litaly.jpg (21508 Byte)Little Italy

Little Italy, das unmittelbar im Norden an Chinatown angrenzt ist auch heute ein Zentrum der in New York lebenden Italiener. Diese wohnen inzwischen aber so verstreut, daß es auf den Bereich der südlichen Mulberry Street geschrumpft ist. Ein Banner über der Straße weiß noch auf die Existenz von Little Italy hin, doch alles was sonst darauf hindeuten könnte sind ein paar kleine italienische Cafés und Restaurants, italienische Im- und Exportgesellschaften und einige Touristen-Souveniergeschäfte.

Vielleicht wird aber auch dies demnächst vom sich nach Norden ausbreitenden Chinatown "verschluckt".

SoHo

Das zwischen der West Houston Street, Canal Street und dem Broadway gelegene Viertel war einst das New Yorker Bordellviertel.

Nachdem die alten Bauwerke und Bordelle abgerissen wurden, entstanden hier im South Houston Industrial District viele aus Stahl gebaute Lagerhallen und Fabriken. Seit 1973 steht das gesamte Gebiet zwischen Houston Street im Norden, dem Broadway im Osten, dem West Broadway im Westen und der Canal Street im Süden wegen der vielen "cast iron"-Konstruktionen (Gußeisen) unter Denkmalschutz.

1970 gaben die Behörden die Gegend auch zum Wohnen frei, und es kamen viele Künstler hierher, die die leeren Hallen und großen Räumlichkeiten hervorragend als Ateliers nutzen konnten. Besonders für große Werke und Monumentalkunst eigneten sich die riesigen Hallen besonders, zumal die Mieten im nördlicher gelegenen Greenwich Village immer höher wurden.

Die Prince Street und die Greene Street am West Broadway sind für ihre Galerien bekannt, in denen moderne Werke und wechselnde Ausstellungen zu sehen sind.

Greenwich Village

Greenwich Village, das ist die Gegend westlich des Broadway zwischen der Houston Street und der West 14th Street. Das ehemals vor allem von Künstlern, Schriftstellern und Intellektuellen bewohnte Viertel ist reich an Geschichte. Hier lebten z.B. Edgar Allan Poe, Thomas Wolfe, Marc Twain, Edward Albee und andere. Viele der Künstler sind heute aber ins East Village abgewandert, so daß das Greenwich Village - auch durch Modernisierungen - ein bißchen vom ehemaligen Flair verloren hat. Es wurde 1969 als gesamtes Gebiet unter Denkmalschutz gestellt. So ist zum Beispiel noch ein altes Landhaus aus dem Jahre 1799 erhalten, das in der Bleeker Street Nr. 75 steht.

Besonders als die Industrie nach SoHo Einzug hielt, verließen die Reichen Greenwich Village und zogen weiter nach Norden. Daraufhin kamen ärmere Arbeiter und auch Künstler. Inzwischen sind aber die Mietpreise derart gestiegen, daß diese wiederum ebenfalls ausgewandert sind und sich die Schickeria in Greenwich Village niederläßt.

washington_arch.jpg (21628 Byte)Ein Zentrum im "Village", wie Greenwich Village gerne genannt wird, ist der Washington Square, der früher als Dorfplatz und Armenfriedhof fungierte, heute doch mehr zum Erholungs- und Treffpunkt geworden ist. Er grenzt direkt an den Campus der naheliegenden New York University, die 1834 gegründet wurde. Heute gehören fast alle Gebäude am Washington Square der Universität und werde auch zu universitären Zwecken genutzt.

Der hier auf dem Washington Square stehende Triumphbogen, der Washington Arch, wurde 1893 nach dem Design von Stanford White zu Ehren des Präsidenten George Washington aufgestellt. Auf der nach Norden gewandten Seite zeigt er Washington einmal als Präsident, einmal als Feldherren.

An den Hauptstraßen im Village, z.B. der Bleeker Street, findet man viele nette Restaurants, Straßenlokale, Cafés und Bars, Pop-, Rock- und Jazz-Kneipen und Off-Broadway-Theater. Auch kleinere Kunstgeschäfte und Handwerkerberiebe sind durch den zunehmenden Touristikeinfluß nicht selten.

Times Square

timessquare.jpg (21584 Byte)Der sogenannte Times Square ist eigentlich gar kein Platz (Square) sondern vielmehr eine Kreuzung. Und zwar die Kreuzung vom Broadway mit der 7th Avenue zwischen der 42nd und der 47th Street. Wegen der unzähligen Leuchtreklamen, der Videomonitore und der Lampen die ihn nachts erhellen, wird er auch "The Great White Way" ("Der große weiße Weg") genannt.

Hier am Times Square herrscht eigentlich immer Hochbetrieb. Besonders zur Rush-Hour kann man die Autos stundenlang vor einem stehen sehen. Einen guten Ausblick auf den Times Square bietet sich von einem bekannten Fast Food Restaurant aus, das direkt an der Ostseite der Kreuzung gelegen ist.

1893 wurden hier die ersten Schauspielhäuser und Theater eröffnet, die den Times Square schnell zum Zentrum des Vergnügungsviertels der Stadt werden ließen. 1904 erhielt er den Namen Times Square nach der im Haus 1 Times Square untergebrachten New York Times. Heute ist der Sitz der Zeitung in 229 W 43rd St.

Die Bedeutung als wichtige Stelle des Broadway für Theater und Kabarett ist inzwischen zweitrangig. Lediglich einige gute Theater befinden sich noch westlich des Broadway zwischen der 44th und der 51st Street. Insgesamt befinden sich in dem größeren Umfeld um den Times Square herum noch 33 Theater, darunter auch das 1903 erbaute Lyzeum, das wohl das älteste noch erhaltene ist. Es ist bei 229 W 43rd Street zu sehen.

Noch ein Tip: In den mit TKTS beschrifteten Buden, die mitten auf dem Times Square stehen, bekommt man zum halben Preis Karten für Musicals und Theater- oder Opernvorstellungen des selben Tages. Allerdings sollte man etwas Geduld zum Warten mitbringen.

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Empire State Building

Das Empire State Building ist wohl das bekannteste Haus der Welt und war bis zur Fertigstellung des World Trade Centers das höchste Gebäude der Welt. Es wurde in nur zwei Jahren von 1929 bis 1931 an der Stelle des ursprünglichen Walldorf Astoria Hotels erbaut.

Mit seinen 102 Stockwerken mißt es 382m, mit Turm und Antenne sogar 448m. Insgesamt 73 Fahrstühle ermöglichen den Zugang zu den mit ca. 5000km Telefonleitung vernetzen Etagen. Zweimal im Monat werden die 6.500 Fenster geputzt und 30.000 Besucher kommen hier täglich her, um die Aussicht zu genießen, ein Foto zu machen, etwas zu essen oder einfach um dagewesen zu sein.

Die Aussicht ist nämlich wirklich eine Reise wert. Von der Dachterrasse im 102. Stock hat man an klaren Tagen eine Sicht von bis zu 120km. Besonders bei Nacht ist ein Besuch äußerst beeindruckend; die Stadt liegt beleuchtet unter einem, die Straßen leuchten wie illuminierte Adern und der Verkehr bewegt sich pulsierend von Ampel zu Ampel.

Die Karten für die Fahrt nach oben auf die "Observatories" des "Most famous Building in the World" erhält man im Untergeschoß, wo sich auch eine Weltrekordausstellung, die "Guiness World Record´s Exhibit Hall", befndet.

Der Eingang befindet sich auf der 34. Straße, abends ist nur noch von der 5th Avenue ein Zugang möglich.

 

Chrysler Building

Das Chrysler Building ist, seitdem 1981 nach dem Wiederfinden der Beleuchtungspläne die Spitze abends beleuchtet ist, das beliebteste Hochhaus der New Yorker. Es ist wie auch das Empire State Building im Art Déco Stil erbaut und war nach seiner Fertigstellung 1930 bis zum Abschließen der Bauarbeiten am Empire State Building das höchste Gebäude des Planeten. Mit 77 Stockwerken bringt es das Chrysler Building auf eine Höhe von 319m und ist das höchste Gebäude der Stadt, das unter Denkmalschutz steht. Auf der Spitze steht zusätzlich noch eine 36m hohe Edelstahlnadel.

Im Inneren befinden sich nur 18 Aufzüge, die aber alle ein anderes Intarsien-Muster vorweisen. Auch das aus afrikanischem, rotem Marmor gebaute Foyer ist mit seinen Art Déco Ornamenten einen Blick wert.

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Rockefeller Center

rockefeller1.jpg (20857 Byte) rockefeller2.jpg (20771 Byte)Das Rockefeller Center ist der größte Wolkenkratzerkomplex in New York und gleichzeitig das größte Geschäftszentrum der Welt in Privatbesitz. Es erstreckt sich auf den Bereich zwischen der W47th Street und 52nd Street und von der 5th Avenue fast bis zur 7th Avenue. Das Center wurde von John D. Rockefeller jr. geschaffen, von 1929 bis 1974 gebaut und umfaßt heute insgesamt 21 Bürogebäude, in denen täglich ca. 250.000 Menschen arbeiten. Alle Gebäude sind unterirdische durch ein umfassendes Netzwerk von Tunneln und Gängen, Passagen und Galerien verbunden.
Auch die größte Kino-Showhalle der Welt, die an der Ecke Avenue of the Americans / 50th Street zu findende Radio City Music Hall mit 6.200 Sitzplätzen, ist ein Teil des Rockefeller Centers. Ebenso die Channel Gardens an der Fifth Avenue mit ihren wechselnden Ausstellungen und Blumenschauen im Sommer und dem dahinterliegenden Lower Plaza, auch Sunken Plaza genannt, gehören zum Center. der Sunken Plaza wird im Winter als Eislaufbahn und im Sommer als Café genutzt und bietet zusammen mit den bunten Landesfahnen, die ihn einfassen und dem zu Weihnachten schon Legende gewordenen riesigen Weihnachtsbaum, den wohl schönsten und auch bekanntesten Anblick des Rockefeller Centers. Hier glänzt auch die vergoldete Bronzestatue des Prometheus, die von Paul Manship entworfen wurde. radiocity.jpg (19606 Byte)

 

United Nations Headquarters

Hier in New York befindet sich das Hauptquartier der Vereinten Nationen, der United Nations. Es liegt an der Ostseite Manhattans, zwischen der 1st Avenue und dem East River und der 42nd und 48th Street. Die Gebäude wurden in den Jahren 1948-1951 auf einem 73.000 qm großem Gelände, das John D. Rockefeller jr. den Vereinten Nationen schenkte, gebaut. Die dabei entstandenen Kosten von 67 Millionen Dollar stellten die Vereinigten Staaten als zinsfreies Darlehen zur Verfügung. Die Planung übernahmen die amerikanischen Architekten Wallace K. Harrison und Max Abramovitz, die dazu ein internationales Architekten-Beratungsteam zur Verfügung hatten. Mit ihrem grünen Glasbau, der mit 39 Stockwerken 154m hoch ist, waren sie in der Architektur richtungsweisend.

Der gesamte Komplex setzt sich aus folgenden Gebäuden zusammen:

  • Dag Hammarskjöld Library - Die Bibliothek ist ein Geschenk der Ford Foundation, seit 1961
  • General Assembly Building (Gebäude der Hauptversammlung)
  • Secretariat Building (Sekretariatsgebäude)
  • Der schon erwähnte Glasbau Conference Building (Konferenzgebäude) liegt direkt am East River.

Sehr schön angelegt sind auch die Gartenanlagen vor dem Gebäude der Vollversammlung, in denen man die Statue of Peace, die Friedensstatue bewundern kann, und von denen aus man einen wunderbaren Blick auf Roosevelt Island hat.

Möchte man an den alle 30 Minuten stattfindenden Führungen teilnehmen, so benutzt man am besten den Besuchereingang an der Nordseite des Gebäudes. In der Halle gehen dann die Führungen los, die die Besucher auf einem Rundgang durch die Gebäude führen.

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The Cloisters

cloisters.jpg (21015 Byte) Die Klöster liegen ganz im Norden von Manhattan im Fort Tryon Park, zwischen dem Broadway, dem Riverside Dirve, der 190th Street und der Fort Washington Avenue. Sie setzen sich aus fünf Teilen verschiedener französischer Klöster zusammen, die Stein für Stein aus Europa hierhergebracht und wieder zusammengesetzt wurden. Im Innern der zum Metropolitan Museum of Art gehörenden Klöster findet man viele mittelalterliche Kunstwerke und Skulpturen. Die finanziellen Mittel zum Kauf des Geländes stellte 1925 John D. Rockefeller jr. zur Verfügung und kaufte den Uferstreifen zum Hudson hin gleich mit, um sicher zu gehen, daß nicht irgendwann einmal die Aussicht auf die Palisades, die steile Küste New Jerseys, verbaut würde.

Auch der angrenzende Fort Tryon Park mit dem höchsten Punkt Manhattans (76m) ist sehenswert und sieht überhaupt nicht so New-York-like aus.

Die Klöster sind Di.-Sa. von 13.00-16.45 geöffnet, in den Monaten Mai-September schon ab 12.00. Ein Eintrittsentgelt wird empfohlen, Mi ab 15.00 ist der Eintritt frei.

Central Park

central1.jpg (29615 Byte)Der Central Park ist die grüne Lunge der Stadt New York. In ihm tummeln sich jeden Tag Tausende von New Yorkern auf der Suche nach ein bißchen Erholung und Ruhe, hunderte von Joggern und Fahrradfahrern durchkreuzen bei schönem Wetter den Park auf seinen ca. 50km langen asphaltierten Wegen. Sonntags treffen sich z.B. auch die Rollschuhclubs, um bei stampfender Discomusic auf Kreisbahnen die wildesten Übungen und die dazugehörige entsprechende Show zu machen.

Der 340 ha große Park wurde in den Jahren 1858 bis 1876 nach Vorbild der englischen Landschaftsgärtnerei angelegt, und es wurden dabei ca. zehn Millionen Wagenladungen Erde herbeigeschafft und unzählige Steine und Felsen abtransportiert.

central2.jpg (24804 Byte)Leider ist der Park für Besucher nicht sicher, besonders im nördlichen Teil oder am Abend sollte man nicht alleine, ab besten überhaupt nicht spazieren gehen. Täglich ereignen sich hier Überfälle. Lediglich im Bereich der 65th bis zur 79th Street geht man kein großes Risiko ein, wenn man am Tage den Park erkunden möchte. Auch die Fahrten mit den Pferdekutschen sind recht sicher.

Hier im Park gibt es einige sehenswerte Punkte, so z.B. den Pond, der teilweise Vogelschutzgebiet ist, den Wollmann Rink, eine Rollschuh und Eislaufbahn (je nach Jahreszeit) und den Central Park Zoo. Im Zoo, der am 8.8.88 nach fünfjähriger Pause, wiedereröffnet wurde, findet man Tierarten aus drei Klimazonen: Tropen, gemäßigte Zone und polare Zone.

An der Westseite des Parkes befindet sich die "Tavern on the Green", ein bekanntes Café und Restaurant, daß abends in einem Meer von Lichtern zu schwimmen scheint, denn hunderttausende von Glühlampen hängen an den Bäumen um die Tavern herum.

Zwischen der 86th und der 69th Street befindet sich das ca. ein Viertel der gesamten Parkfläche einnehmende Reservoir, das die Trinkwasserversorgung der Stadt sichert.

Museen

Metropolitan Museum of Art

Das Metropolitan Museum of Art ist das größte Museum Amerikas und nach dem British Museum in London und der Eremitage in St. Petersburg das drittgrößte in der Welt. Es wurde 1870 gegründet und ist seitdem zweimal umgezogen: von der W 14th Street in den Central Park in ein rotes Backsteingebäude und dann in das jetzige Gebäude an der Fifth Avenue an der Ostseite des Parkes, das 1924 fertiggestellt wurde. Das alte rote Gebäude ist heute noch zu sehen.

In den letzten Jahren wurde das Museum ständig erweitert und die Ausstellungsfläche vergrößert. Die umfangreiche Sammlung des Museums wird durch Schenkungen ständig erweitert und schon jetzt findet etwa nur ein Viertel der vorhandenen Stücke im Museum Platz. Es sind ca. 100.000 Ausstellungsgegenstände zu sehen. Wenn man es also schafft, sich jedes Stück auch nur eine Sekunde zu betrachten, so benötigt man knapp 28 Stunden, um alle einmal kurz gesehen zu haben.

Deshalb empfiehlt es sich, sich bei einem kleinen Rundgang einen Gesamteindruck zu verschaffen und dann die Abteilungen, für die man sich besonders interessiert, genauer zu durchforsten. Ins Metropolitan Museum of Art kommen jedes Jahr über vier Millionen Besucher.

Für die aufgelisteten Rundgänge bekommt man an der Information Walkman und Kopfhörer, sogenannte "Aucustiguides", und kann somit ein paar erklärte Rundtouren machen.

  • Ägypten Sammlung - besonders sehenswert: der Tempel von Dendur, eine Schenkung der ägyptischen Regierung an die USA, um ihn vor der Überschwemmung beim Bau des Assuam Staudamms zu schützen.
  • Griechische und Römische Kunst
  • Mittelalterliche Kunst - hierunter fallen auch die Cloisters
  • Waffen und Rüstung
  • American Wing - Der seit 1980 bestehende Amerikanische Flügel enthält auf seinen 14.000 qm amerikanische Kunstwerke und 18 originalgetreu eingerichtete Räume aus dem 18. und 19. Jahrhundert
  • Europäische Malerei - nahezu alle großen europäischen Maler aus dem 14. bis zum 18. Jhd. sind hier anzutreffen
  • André Mayer Galleries - französische Malerei aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert, viele Bilder von Edgar Degas
  • Islamische Kunst - Stücke aus Persien, der Türkei, dem Irak, Spanien und Indien
  • Antike Kunst des Nahen Ostens - Gegenstände aus Persien und dem Irak
  • Kunst des fernen Ostens - Kunstgegenstände aus China, Indien, Japan, Nepal, Korea und Tibet. Von den zu dieser Sammlung gehörenden 30.000 werken kann immer nur ein kleiner Teil gezeigt werden.
  • Kunst des 20. Jahrhunderts - Gemälde zeitgenössischer amerikanischer Maler
  • Musikinstrumente

Museum of Modern Art

Im MoMa, wie das Museum of Modern Art auch genannt wird, befinden sich ca. 33.000 Kunstwerke von 1880 bis heute. In jedem Jahr kommen rund eine Million Besucher hierher, um die insgesamt fünf Ausstellungsetagen zu bewundern. Es gibt hier hauptsächlich Gemälde, Zeichnungen und Fotografien, aber auch vieles andere, wie z.B. Skulpturen, Videokunst und andere moderne Kunst. Sehr schön ist der direkt an das Erdgeschoß angrenzende Skulpture Garden, in dem man sich neben einem schönen Brunnen noch viele Bildhauerarbeiten von den aufgestellten Bänken aus in Ruhe anschauen kann. Hin und wieder finden hier im Sommer sogar Konzerte statt.

Hier ein paar der vorhandenen Abteilungen:

  • Int. Council Galerie (wechselnde Ausstellungen)
  • Edward John Noble Bildungszentrum
  • Fotografie
  • Surrealismus
  • Miró
  • Picasso
  • Futurismus
  • Expressionismus
  • Abstrakter Expressionismus
  • Kubismus
  • Post-Impressionismus
  • Gegenwartskunst
  • Amerikanische und Europäische Kunst der Nachkriegszeit

American Museum of Natural History

Das American Museum of Natural History zeigt 34 Millionen Ausstellungsstücke und hat in jedem Jahr etwa drei Millionen Besucher zu verzeichnen. Gezeigt werden hier im Museum die Entwicklung der Menschen und Tiere. Es gibt viele Darstellungen der verschiedenen Weltkulturen von früher bis heute und auch die Tiere sind originalgetreu nachgebildet in sogenannten Dioramen (in die Wand eingebaute Schaukästen) zu sehen. Selbstverständlich dürfen auch ein paar riesige Dinosaurierskelette nicht fehlen.

Hier wieder eine Auswahl der Ausstellungen:

  • Nordamerikanische Säugetiere
  • Afrikanische Säugetiere
  • Asiatische Säugetiere
  • Kleine Säugetiere
  • Wirbellose Tiere / Insekten
  • Reptilien
  • Frühe Dinosaurier
  • Fossile Fische
  • Menschen in Afrika
  • Asiatische Menschen
  • Eskimos
  • Mensch und Natur
  • Indianer der Prärie
  • Mexiko / Zentralamerika
  • Mineralien / Meteorite
  • Erdgeschichte

Salmon R. Guggenheim Museum

Das von 1951-1959 nach den Plänen von Frank Lloyd Wright gebaute Museum ist der eigenwilligste und modernste Museumsbau New Yorks. Es ist sechs Stockwerke hoch, obwohl man eigentlich gar nicht von Stockwerken sprechen kann, denn das Gebäude ist so angelegt, daß man mit dem Fahrstuhl nach ganz oben fährt und dann auf einer 800m langen mit 3% Steigung nach unten führenden Rampe kreisförmig ins Foyer zurückgeht. Auf diese Art und Weise kommt man an allen Ausstellungsstücken und -räumen vorbei. Der von der Rampe in der Mitte eingeschlossene Raum ist durch ein großes Kuppeldach nach oben abgeschlossen.

Das Guggenheimmuseum hat mit rund 200 Werken die größte Kandinski-Sammlung der Welt. In der Tannhauser-Sammlung befinden sich weiterhin noch Gemälde von Bonnard, Braque, Césanne, Degas, van Gogh, Manet, Pissaro, Seurant u.a.

Oper

Metropolitan Opera

Die Metropolitan Opera, das modernste Opernhaus der Welt, liegt am Broadway zwischen der 61st und der 66th Street. Da in Amerika die Subventionen für Opern und Theater nur einen Bruchteil der in Deutschland gezahlten ausmachen, ist man hier auf volle Häuser angewiesen. Daher spielt man in der Metropolitan, oder auch einfach MET genannt, im wesentlichen die bekanntesten Stücke, wie z.B. Madame Butterfly, Figaro, La Traviata oder Othello.

Die Met hatte noch bis 1966 ihren Platz in einem Gebäude am Broadway zwischen der 39th und der 40th Street und ist dann erst nach Uptown gezogen. Der Architekt des Neubaus, der in den Jahren von 1959 bis 1966 für 185 Millionen Dollar an die Stelle von etwa 200 abgerissenen Wohnhäusern gebaut wurde, war der New Yorker Wallace K. Hanson. Im Opernhaus befindet sich eine riesige Drehbühne, die ein Geschenk der Bundesrepublik Deutschland ist und mehre große Kristallüster, die die Bundesrepublik Österreich der Oper schenkte. Insgesamt hat der Saal 3.800 Sitzplätze.

Die Metropolitan Opera ist eigentlich nur ein Teil des großen "Lincoln Center for the Performing Arts", zu dem auch noch das "New York State Theatre", die "Avery Fisher Hall", die "Library and Museum of the Performing Arts" und das "Vivian Beaumont Theater" gehören.

Führungen, die auch einen Blick hinter die Kulissen bieten, werden natürlich angeboten. Die Spielzeit der Oper ist von Ende September bis April, Vorstellungen sind Montags-Freitags am Abend, Samstag am Nachmittag und am Abend, Sonntags bleibt die Oper geschlossen.

New York City Opera

Dieses nicht ganz so berühmte Opernhaus befindet sich im New York State Theater, in dem auch das New York City Ballett zu Hause ist. Hier sind die Eintrittspreise moderater als bei einer Vorstellung der Met, dafür sind die Sänger aber keine bekannten Größen. Gut ist die Oper dennoch - auch für Operetten.

Discos

Limelight

Das Limelight in der 47 W 20th Street ist in einer alten Kirche untergebracht und bietet so ein nicht zu unterschätzendes Akustik-Erlebnis. An Techno-Abenden dröhnt die Tanzfläche wie eine startende Düsenjäger-Kunstflugstaffel. Es werden aber auch an verschiedenen Tagen andere Musikrichtungen angeboten, je nach DJ.

Die Türsteher handeln hier eher willkürlich und nach undurchschaubarem System; wer gefällt, kommt rein, wer sich beschwert, es dauere zu lange, kann gleich wieder nach Hause gehen. Auch die Eintrittspreise sind variabel. Mag der Doorman das Outfit, so bekommt man vielleicht einen Discout-Gutschein in die Hand gedrückt, der den Eintritt von 15 auf 10 Dollar senkt. Gutaussehende Mädchen können mit entsprechender Garderobe auch gleich ganz kostenlos reinkommen.

Auf jeden Fall eine sich lohnende Erfahrung für alle, die mal laute Techno-Musik lieben, gerne in nach Joints riechenden schwach beleuchteten Ecken sitzen oder einfach nur die in Käfigen über der Tanzfläche schwebenden, von Laser und Nebel umgebenen GoGoGirls anschauen möchten.. * 807-7850

Palladium

Das Palladium liegt bei 126 E 14th Street - am besten man steigt bei der Subway-Station am Union Square aus.

Auch hier im Palladium, das sich die größte Disco der Welt nennt, was natürlich gelogen ist, herrscht derzeit das Techno-, Rap- und HipHop-Fieber. Auf einer recht großen Tanzfläche, die von einer im zweiten Stock liegenden Reling gut zu beobachten ist, tobt sich die Menge aus. Auch hier findet man die in Käfigen schwebenden Tänzer, Lasertechnik und sonstige Lichtmaschinen in Massen vor. Das Publikum ist gemischt und die Doormen selektieren ebenfalls willkürlich und legen dabei auch gleich die Eintrittspreise fest.

Das beste ist, man ruft am Abend einfach einmal an und fragt, welche Musik derzeit gespielt wird. So beugt man eventuellen Überraschungen vor, denn manchmal gibt es hier auch Live-Performances von Rap-Gruppen usw... * 473-7171

Club-USA

Auch hier im Club-USA an der Ecke Broadway / 47th wird hauptsächlich Techno und Ähnliches gespielt und gelegentlich Live-Auftritte angeboten. * 869-6103

Hard Rock Café New York

Das Hard Rock Café in der 221 W 57th Street ist eigentlich keine Disco sondern vielmehr ein Musik-Restaurant mit Bar, in dem man schier unendlich viele goldene Schallplatten und Musikinstrumente von diversen Künstlern bestaunen kann. Gute Hamburger für angemessenen Preis !

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New York State

nystate.jpg (10717 Byte)New York ist der größte der Staaten am Mittelatlantik und wird im Osten von Vermont, Massachusetts und New Jersey, im Südosten vom Atlantik, im Süden von Pennsylvania und New Jersey, im Westen vom Erie-See, Ontario-See und der kanadischen Provinz Ontario und im Norden von der kanadischen Provinz Quebec begrenzt.

Es nimmt eine Fläche von ca. 127.189 qkm ein, von der ca. 4.518 qkm von Wasser bedeckt ist und hatte 1990 eine Einwohnerzahl von 17.990.455.

Schon seit seiner Gründung wird New York State der "Empire State" genannt. Bis vor kurzen übertraf es alle anderen Staaten mit seiner Einwohnerzahl (Californien hat heute noch mehr) und ist immer noch führend auf Gebieten wie z.B. der Produktion, dem Großhandel, Telekommunikation und Finanzwesen.

Obwohl die Wirtschaft New York´s im allgemeinen als gesund angesehen werden kann, mußte der Staat auch schon Zeiten langsameren wirtschaftlichen Wachstums als in anderen Staaten durchmachen. Es gab langsamen oder gar abnehmenden Bevölkerungszuwachs, höhere Kosten für Sozialleistungen und Bildung.

Gerade hier in New York wird die Differenz zwischen den Armen und Reichen immer größer und läßt deutlich das Fehlen der Mittelschicht hervortreten.

Zugriffe seit 31.5.2002:


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